Offener Brief: Unterschriftenaktion
Die nächsten Monate im parlamentarischen Prozess sind entscheidend: Wird sich der indirekte Gegenvorschlag zu einer echten Alternative zur Inklusions-Initiative entwickeln?
Am 23. April beginnen die Parlamentarier:innen mit den Arbeiten am Gegenvorschlag. In der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) haben sie die Möglichkeit, den aktuell ungenügenden Gegenvorschlag zu verbessern. Damit das darin enthaltene “Inklusionsgesetz” seinen Namen wirklich verdient.
Dazu müssen die Parlamentarier:innen merken: Wir schauen hin! Was sie in den Kommissionssitzungen besprechen, sind nicht einfach technische Gesetzesartikel. Es geht um die Lebensrealität der 1,9 Millionen Menschen mit Behinderungen in der Schweiz.
Wir haben deshalb einen offenen Brief an die Kommissionsmitglieder verfasst. Mit unseren wichtigsten Kritikpunkten und Verbesserungsvorschlägen.
Im Brief fordern wir:
Verbindlichkeit statt Absichtserklärungen schaffen
Wahlfreiheit beim Wohnen rechtlich garantieren
Zugang zu Assistenz und Arbeit sichern
Politische Partizipation stärken
Unterschreibst auch Du diesen Brief? Mit Deiner Unterschrift verleihst Du dem Brief mehr Gewicht.
Wir haben nur wenig Zeit: Bis am 16. April läuft die Unterschriftenaktion.
Bitte teile ihn mit allen Menschen in Deinem Umfeld, denen Inklusion wichtig ist.
Danke für Deine unermüdliche Unterstützung - gemeinsam schaffen wir es bis zu einem Inklusionsgesetz, das seinen Namen verdient!